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Geschrieben von: Beate Kölling
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Sonntag, 28. Juni 2009 um 13:46 Uhr |
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Sieben Monate und 19.847 Kilometer währte unsere kleine Süd-Europa-Rundreise. Nun hat uns Deutschland wieder und keine Berge säumen unseren Weg … keine Höhensonne kitzelt unsere Waden … weit entfernt scheinen die Fledermäuse, Vögel, Grillen und das Meeresrauschen und weichen anderen uns fremd gewordenen Stadtgeräuschen … nun ist unser Tag wieder voll gepackt mit Verpflichtungen … wann werden die Träume und Sehnsüchte wieder von uns Besitz ergreifen und uns ausfliegen lassen in unbekannte Landstriche … und werden wir ein bisschen unsere Kletterform halten können...? Doch genug philosophiert: Lasst uns noch schnell etwas vom letzten Anlaufpunkt „Lumignano“ erzählen. |
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Geschrieben von: Beate Kölling
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Sonntag, 28. Juni 2009 um 13:43 Uhr |
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Von Pompeji ging es schnurstracks 700 Kilometer Richtung Norden. Wir peilten das Juwel der nördlichen Apenninen bei Reggio Emilia – den am höchsten Punkt 150 Meter messende „Pietra de Bismantova“ - einem freistehenden Sandsteinmassiv an. Das Wetter zeigte sich die neun Tage sehr wechselhaft; erst heiße Temperaturen bei Sonnenschein, danach Hagel und Sturm, dessen Kühle uns in eine warme Fleecejacke flüchten ließ, bis hin zu zwei Tagen Dauerregen, der beim Nachlassen die schönsten Regenbögen vor der Kulisse des immer präsenten Pietra de Bismantova hervor zauberte. |
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Geschrieben von: Beate Kölling
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Sonntag, 28. Juni 2009 um 13:36 Uhr |
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300 Kilometer von Bari entfernt, erwartete uns die Amalfi-Küste mit 40°C, Sonnenschein und der engsten Küstenstraße unserer Reise mit den wohl verrücktesten Busfahrern der westlichen Hemisphäre. Dies alles umrahmt von landwirtschaftlich orientierten Terrassenbauten, an die Steilküste geklatschte Touristenstädte und jede Menge Berge. Also eigentlich massig Potential zum Klettern, wie man schon dem Internet als Vorabinformation entnehmen konnte. Doch Vorsicht – mangelnde Parkplätze, steile schwierige Zustiege in schwüler Atmosphäre und Felssicherungsarbeiten schränken den Kletterspaß massiv ein und machen es teilweise sogar unmöglich. |
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Geschrieben von: Beate Kölling
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Samstag, 27. Juni 2009 um 10:09 Uhr |
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Als wir Istanbul verließen, waren unsere Blicke auf das nächste Reiseziel fixiert: Meteora in Griechenland sollte es sein. Doch so schnell wollte uns die Türkei nicht mehr loslassen. Erst standen wir ewig im Autobahnstau, dann war die Bosporus-Brücke verstopft und an der Grenze durften wir all unsere Habseligkeiten aus dem Auto räumen – sogar das Reserverad wurde durchleuchtet. So erreichten wir erst abends um zehn Uhr nach elf-stündiger Autofahrt den Kastraki-Campingplatz und sahen nur noch schemenhaft die hohen Felsen von Meteora. |
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Geschrieben von: Beate Kölling
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Sonntag, 14. Juni 2009 um 17:55 Uhr |
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Nach den Kletterhighlights Geyikbayiri und Olympos absolvierten wir in den folgenden zehn Tagen ein Kulturprogramm der Extraklasse. Dieses wird einem an der Türkischen Riviera geboten und wir schlugen zu. Wir zeigten keine Gnade und besichtigten alles was sich uns in den Weg stellte. Einzig und allein die Sonne stellte sich gegen dieses Vorhaben und brannte Anfang Mai erbarmungslos auf uns hinab und versüßte uns diesen Kulturschock in keinster Weise. Doch natürlich fanden wir auch das ein oder andere Felselchen, denn ganz ohne klettern geht es nicht mehr. |
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